Dienstag, 13. August 2013

KÜCHE

Ich weiß und jeder weiß - also jeder der baut: die Küche ist ein extra Riesenthema!

Die Erlebnisse in Küchenstudios sind unglaublich und würden Bibliotheken füllen, würden alle Küchenkäufer sie zu Papier bringen. Ich will das nicht tun, nicht im Detail zumindest. Bis zu diesem Zeitpunkt haben wir drei Küchenstudios besucht. Drei sehr unterschiedliche Berater kennenlernen dürfen (von "ich habe keinen Geschmack" bishin zu "100% unseren Geschmack getroffen"), einen genialen Entwurf erhalten und Zahlen genannt bekommen, die nicht komplett unterschiedlich sind. Aber: da gibt es noch die Informationen einer guten Freundin.

Zufällig plant diese Freundin auch eine Küche. Sie erzählte in leuchtenden Farben von ihren Erlebnissen und davon, dass sie sich mit einem Ratgeber zum Thema Küchenkauf fit gemacht hat. Als wir unsere geplanten Küchen miteinander verglichen, entdeckten wir ein verrücktes Phänomen: ihre Küche soll fast genau so aussehen wie unsere. Gleiches Dekor, gleiche Griffe und zudem auch noch fast (!) gleiche Größe und Aufteilung. Es gab keinerlei Absprache im Vorfeld!

Dumm nur für uns - sie hat einen Preis genannt bekommen, der 4000 Euro unter unserem liegt und zwar NUR für die Küchenmöbel. (Geräte hat sie gleich aus dem Plan genommen.) Viertausend in Worten. Das ist doch fast unvorstellbar, oder? Was machen wir falsch oder sie richtig? Was kann sie, was wir nicht können und WIE UM ALLES IN DER WELT KOMMEN WIR ZU DEM GLEICHEN PREIS?

Ich entschuldige mich für das Herumgeschreie, aber das musste sein.
Unser Plan: wir besuchen nun dasselbe Küchenstudio wie sie. Wir erwähnen ihren Namen und die Tatsache, dass unsere Küchen fast identsich werden. Und dann warten wir ab, was der Berater daraus machen wird. Ich bin gespannt.

Montag, 5. August 2013

Wochenendtermine und Heizung

Wer eine Wochenend-Ehe führt wird oft schief angeschaut. Manche äußern Bedauern, andere träumen wohl davon, ihren Partner auch nur am Wochenende zu sehen.

Egal welche Vorstellungen jemand von einer Wochenend-Ehe hat, meine Lieblingskonstellation ist sie sicherlich nicht. Es stimmt, dass wir keine normale Alltagssituation erleben "müssen", aber dafür ist unser Alltag und Sonn- und Feiertag auf eine kleine Zeit zusammengepresst. Derzeit sind unsere Wochenenden Terminmarathons.

Letztes Wochenende z.B. stand ein Besuch bei der Haustechnik auf dem Programm, im Küchenstudion sind wir ebenfalls "kurz vorbeigesprungen", eine Einladung bei einer lieben Freundin zur Party und das alles zwischen Freitag Abend 20 Uhr und Sonntag Abend 22 Uhr. Mit Jetlag, nach einem 8 Stunden Flug und einer 5 1/2 stündigen Autofahrt des Liebsten.
Das ist nicht so romantisch, wie die Leute denken. Trotzdem haben wir immer enorm viel Spaß, schaffen unglaublich viel und sind bis zur letzten Sekunde glücklich über die gemeinsame Zeit.

Unsere Heizungstechnik ist entschieden. Über alle Umwege, über allen Luxus und alle ökologischen Reformgedanken sind wir bei der normalen Gasbrenntherme mit Heizungs- und Brauchwassererwärmung über Solar hängen geblieben. Das System hatte uns vor Monaten schon einmal begeistert, war dann aber wieder ins Abseits geraten, weil Erdwärme, Luftwärme, Solareis etc. so reizvoll klangen. Unsere Heizung bekommt immer die maximale Unterstützung der Sonne - die Wärme muss nicht erst durch eine elektronische Anlage umgeleitet werden, und was die Sonne nicht schafft, dafür ist das Gas zuständig. Natürlich bleiben wir damit Gas abhängig, aber so trifft jeder die eigenen Bauchentscheidungen. Und eine Photovoltaik-Anlage bleibt nicht ausgeschlossen. :)


Freitag, 2. August 2013

Nur mal so...

... damit keiner denkt, wir würden schlafen oder hätten das Bauvorhaben ad acta gelegt.

NÖ. Haben wir natürlich nicht, aber gut Ding will Weile haben, und die Termine drücken uns gerade etwas platt. Da uns für alles nur einige wenige Wochenenden zur Verfügung stehen (und viele Firmen nicht soo gerne am WE arbeiten ;) ), schwitzen wir uns von Termin zu Termin.

Hier ein kleines Bild von "dem Baby", was uns so auf Trab hält - kennt man ja von den Kids.

Nordansicht  
Farben sind bisher noch reine Fantasie und entsprechen nicht dem Ende.
Gut zu sehen auch: Komplizierter Carport - halb Sattel- halb Flachdach. War früher kosmetisch etwas runder, aber so wird's auch gehen. Dafür schwitzen wir nun weiter.

Sonntag, 23. Juni 2013

Termine und Fortschritte

Ich lebe noch - wir leben noch!

Es gibt gerade in unserem Leben ein kleines "Nebenprojekt", welches mich ein wenig vom Bloggen abhält und meine Konzentration zeitweise bindet. Davon demächst nebenan mehr.

Trotzdem herrscht im Schollenland absolut kein Stillstand. Die lieben Nachbarn hatten vorgestern Richtfest - und wir bekommen offensichtlich nicht nur nette Nachbarn, sondern eine super nette und feierfreudige Großfamilie gleich mitgeliefert. Nach dem zweiten oder dritten (oder?)
Sauer macht lustig!
sauren Freund habe ich alle Familienmitglieder gleich zum eigenen Richtfest eingeladen und auf gute Nachbarschaft angestoßen. Ne lustige Truppe, muss ich wirklich sagen! :-)

Die eigenen Pläne haben derweil gute Fortschritte gemacht. Die ersten Zahlen liegen auf dem Tisch - ok - es gibt nicht nur glückliche Gesichter, aber dieser Anfang sieht gut aus. Am nächsten Freitag gibt es dazu ein intensives Gespräch.

Unser Carport hat sein Gesicht ein bisschen verändert und wird damit keinen Ärger mehr bei den Nachbarn erregen. Immer wieder  schaue ich mit zärtlichem Lächeln auf die Pläne und freue mich extrem auf die Geburt des Babys. Es ist wirklich wie in der Schwangerschaft: Höhen und Tiefen, extreme Freude mit Zweifeln und Sorgen und an manchen Tagen auch die bange Frage, ob das alles richtig ist.

Der Vorteil: man kann bei diesem Baby das Aussehen deutlich mehr mitbestimmen, als es bei den eigenen Kindern möglich gewesen ist. Da wird noch der ein oder andere Schweißtropfen fließen. Welche Fassadengestaltung wo und in welcher Farbe und wie dann die Fenster, das Dach, die Haustür etc. etc. ... Aber so bleibt das Leben und das Bauen sehr spannend und das Gefühl, dem eigenen Zuause so achtsam beim Wachsen zuzuschauen ist unbeschreiblich. Kann ich empfehlen.

Dienstag, 4. Juni 2013

Stand der Dinge oder Nicht-Stand

Im Schollenland ist eine Menge los. Von den 19 Grundstücken des letzten Bauabschnittes zu dem wir dazu gehören, sind bereits 9 mit irgendwas bebaut. (Und wenn es nur die Frostschürze für die Bodenplatte ist.)

Unser Nordnachbar-Haus wächst und gedeiht prächtig, und ich fühle mich zu diesem Haus schon richtig hingezogen, weil dort so nette Menschen einziehen. Fotos folgen bald, und auch das Richtfest wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Von unseren aktuellsten Plänen kenne ich inzwischen beinahe jedes Wandmaß auswendig. Dumm nur, dass kaum waren wir in Liebe zu ihnen entbrannt, der folgenschwangere Satz kam: "Da gäbe es wohl ein kleines Problem - die Nachbarn müssten zustimmen..."

Ursache: Ein Carport mit Satteldach - er überschreitet die zulässige Höhe von 3m auf einer Fläche von 2m um 170 cm... Wir sprechen also von 3,4 qm Dach, die wir nur mit Zustimmung der Nachbarn bauen dürften. Dürfen wir aber nicht. NÖ.

Nun gibt es diverse Möglichkeiten: weiter von der Grenze weg rutschen - wollen wir nicht, dann haben wir Angst dem nächsten Nachbarn auf den Schoß zu hüpfen. Satteldach killen - Flachdach drauf setzen - ästhetisch ausgeschlossen. Carport abschneiden - sprich: aus einem Doppelcarport einen Einzelcarport zu machen und die verbleibenden Meter zu einem Stellplatz werden lassen.

Das ist die Möglichkeit, die bisher die größten Anhänger gefunden hat. Nun wird wieder neu gezeichnet und immer noch nix berechnet. Ich bin soo ungeduldig, denn ohne Zahlen passiert rein gar nix.
Da brat ich mir so lange eine Wurst drauf.