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Mittwoch, 29. Januar 2014

Freie Tage - freie Sicht

Eigentlich hatte der beste Ehemann von allen zwei Tage Urlaub genommen, um unserem Haus beim Wachsen zuschauen zu können. Aber die freie Zeit "durften" wir anders nutzen. Denn gekommen ist alles andere: erst Schnee - dann fieser, richtig kalter Ostwind, dann eine schlaflose Nacht und schließlich kein Haus. - Noch nicht fertig... Ich lasse das so im Raum stehen. In der Zimmerei am letzten Samstag sah es beeindruckend aus, und wir freuen uns sehr, wenn es den Weg in die "Freiheit" findet, aber offensichtlich müssen wir uns noch ein paar Tage (???) gedulden.

Unser Leid ist der anderen Freud: "Hurra, noch ein paar Tage freie Sicht!" (Zitat Lieblingsnachbarin)
Eben - man muss auch die guten Seiten sehen! ;-) In diesem Sinne...

Montag, 13. Mai 2013

Pläne

Es gibt Pläne. Teilweise mit sehr konkreten Zahlen dazu, teilweise ohne. Mit Dachterrasse und ohne.

Es ist verrückt, wenn man feststellt, wie sehr man sich mit einem Plan identifizieren kann, bis er dann doch ein paar "Ungereimtheiten" aufweist. Da wird "nachgefühlt" wie es mit der Dachterrasse ist, dem Abstand zum Nachbarn, dem Eingangsbereich, den Zimmergrößen, dem Bad hier oder dort.

Bei einer Familie mit bis zu sechs Personen müssen viele Bedürfnisse berücksichtigt werden. Jeder soll sich am Ende wohlfühlen und jeder einen Platz bekommen, der zu ihm passt. Natürlich schreit immer einer herum: "Ich will aber dies oder das. Ich will nicht neben dem wohnen, ich will ein größeres Zimmer..." etc. etc. Dennoch ist so ein Hausbau keine wirklich demokratische Angelegenheit. Ja, die Kinder haben ein Mitspracherecht, aber letztendlich werden wir "Alten" es sein, die die meiste Zeit in diesem Haus verbringen, die dort gerne alt oder zumindest älter werden  möchten. Ich hoffe, die Kinder sehen es nur als Absprungbrett ins eigene Leben. (Wobei ich mir habe sagen lassen, dass gerade Jungs gerne einen Daueraufenthaltsort hätten bzw. das ein oder andere ausgezogene Kind aus diversen Gründen zurück kommt.)

Trotzdem: Wir Großen werden bleiben, so viel steht fest und deswegen kriegen wir ein "Extrareich" nur für uns, da können die Pseudo-Kleinen (ich bin inzwischen die Kleinste in meiner Familie) so viel schreien wie sie wollen.

Die Außenoptik hat in den letzten Wochen ebenfalls einen Wandel vollzogen. Holz steht fest, aber seine Vielfalt und Variationsmöglichkeiten sind uns erst jetzt bewusst geworden.In unserem Kurzurlaub an der Ostsee standen wir plötzlich vor einer Fassade, die uns nicht mehr ruhig schlafen lässt. Modern, holzig, sachlich, witzig und anders. Mir fällt dazu nur ein Wort ein: fantastisch! Ein dickes Kompliment an die Architekten Hass und Briese aus Rostock. Ein absolut gelungener Bau. Und für uns eine echte Inspiration. Wer weiß, was daraus wird...
Max Hünten Haus in Zingst

 



Samstag, 13. April 2013

Ruhe - vor welchem Sturm auch immer

Im Moment ist es im Bauplanungs-Leben ziemlich ruhig geworden. Wir sitzen quasi auf der "Wartburg". (Schwieriges Wortspiel...)

Bei Stommel wird gerechnet, und außerdem hatten wir am letzten Wochenende noch zwei wirklich interessante Gespräche in der Region. - Zwei Unternehmen, die in unserer direkten Nachbarschaft sitzen, die anders arbeiten als Stommel, aber dennoch beide wirklich spannende Argumente haben.

Weitere Details scheinen mir derzeit nicht angebracht. Zu viele Dinge befinden sich in der "Findungsphase", die möchte ich nicht tot quatschen.

In der nächsten Woche geht es in den Urlaub - der eigentlich ein Bauunternehmen-Findungsurlaub werden sollte. Warum aber sollten wir weiter suchen, wenn wir eigentlich ganz sicher sind, dass wir unser Unternehmen bereits kennen? Auch wenn noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist, so hat sich der Findungsradius eingeschränkt.

Also wird Urlaub zum URLAUB. Faulenzen, Spazieren, Meer, Sauna, Essen etc. pp (Ich spare mir auch hier besser die Details.)
Unsere Scholle ist in der Zwischenzeit fast ein richtiges Grundstück geworden. Noch ist nicht alles "plan" und es parken fremde Fahrzeuge "vor der Tür", aber das Moor musste größtenteils weichen und nur im Süden ahnt man seine Pracht:





Ein paar Fahrzeuge, die bei uns über's Wochenende parken dürfen.



Im Süden steht der Fotograf noch ein wenig tiefer und blickt auf diese beeidruckende Moormauer.. Wachsen wird dort auf jeden Fall eine Menge!





Nach unserem Urlaub kommen dann hoffentlich zu allen Erkenntnissen Zahlen und Fakten hinzu. Danach steht die Entscheidung an. Ich freu mich drauf!